Die meisten neuen Geräte sind Monoblock-Anlagen. Für die geförderte Wärmepumpe empfiehlt die Richtlinie natürliche Kältemittel wie R290 und verlangt sie ab dem 01.01.2028. Für den Stromverbrauch zählt vor allem die Vorlauftemperatur, die wir vor dem Angebot prüfen.
Monoblock oder Split
2025 waren 83 Prozent der neuen Luft-Wasser-Wärmepumpen Monoblock-Geräte und 17 Prozent Split-Geräte (BWP, 30.03.2026). Beim Monoblock liegt der Kältekreis geschlossen im Außengerät, sodass nur Wasserleitungen ins Haus führen. Für ein Split-Gerät ist ein Sachkundenachweis nötig. Die Vor- und Nachteile stehen im Vergleich Monoblock oder Split.
Kältemittel R290
R290 ist Propan und damit brennbar, deshalb gibt der Hersteller einen Schutzbereich um das Gerät vor. Darin dürfen keine Zündquellen, Gebäudeöffnungen, Grundstücksgrenzen, Wege oder Senken liegen. Ein Hersteller nennt zum Beispiel mindestens 1 Meter zu bodennahen Öffnungen. Das kann den Platz an der Grenze enger machen, als die Bauordnung erlaubt, und wir legen den Aufstellort deshalb erst fest, wenn das Gerät feststeht.
Vorlauftemperatur
Gemeint ist die Temperatur des Heizwassers auf dem Weg zu den Heizkörpern. Sie soll laut Verbraucherzentrale möglichst ganzjährig unter 55 Grad bleiben. Viele vorhandene Heizkörper sind für etwa 70 Grad ausgelegt, und Geräte mit R290 erreichen laut ADAC zwar 70 bis 75 Grad, arbeiten dabei aber weniger sparsam. Wir prüfen deshalb an Ihren Heizkörpern, welche Temperatur tatsächlich nötig ist.
Jahresarbeitszahl und Stromverbrauch
Luft-Anlagen erreichten im Feldtest des Fraunhofer ISE eine Jahresarbeitszahl von 3,4, die Spanne reichte von 2,6 bis 4,9. Die Zahl beschreibt das Verhältnis von Wärme zu Strom über ein Jahr, und die Verbraucherzentrale nennt Anlagen ab 3 effizient. Im Beispiel des ADAC mit 18.000 Kilowattstunden Wärme für 140 Quadratmeter ergibt das rund 5.300 Kilowattstunden Strom.