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Wärmepumpe Lichtenberg: drei große Außeneinheiten auf dem Flachdach eines Wohnblocks
Wärmepumpe · Lichtenberg

Wärmepumpe in Lichtenberg

Wir bauen Wärmepumpen in Lichtenberg ein, von Karlshorst bis Falkenberg. In Karlshorst ist die Erdsonde auf 90 % der Blockfläche nicht erlaubnisfähig, dort planen wir Luft-Wasser.

4,3 von 5 Sternen bei Google

Die Anfrage läuft in 6 Schritten. Eine Option wählen Sie mit der Eingabetaste oder der Leertaste; danach öffnet sich der nächste Schritt.

Schritt 1 von 6
Worum geht es?

Wählen Sie, was am nächsten kommt. Den Rest klären wir im Gespräch.

Um welches Gebäude geht es?

Danach richten sich Größe, Aufstellort und Förderung.

Wie wird heute geheizt?

Eine Schätzung genügt.

Was ist im Haus schon da?

Mehrfachauswahl, wenn mehreres zutrifft.

Wann soll die Anlage laufen?

Die KfW zahlt den Bonus von 16 % bei einem Antrag bis zum 31.01.2027.

Wohin dürfen wir antworten?

Wir melden uns innerhalb eines Werktags und vereinbaren den ersten Termin. Der kostet nichts.

Oder rufen Sie an: 030 2192 8018, Mo–Fr 7–17 Uhr

In Lichtenberg entscheidet der Ortsteil über die Art der Wärmepumpe, denn Karlshorst mit seinen 1.983 Einfamilienhäusern liegt zu 98 % im Wasserschutzgebiet. Für 90 % der Blockfläche dort ist die Erdsonde nicht erlaubnisfähig, deshalb planen wir in Karlshorst fast immer eine Luft-Wasser-Wärmepumpe. In Alt-Hohenschönhausen Nord und in Malchow, Wartenberg und Falkenberg gibt es dagegen kein Schutzgebiet, und beide Wege stehen offen.

Insgesamt haben 7.650 der 18.360 Gebäude im Bezirk nur eine Wohnung, das sind 41,7 %. Bei den übrigen Häusern stellt sich oft eine andere Frage, weil 41,2 % aller Gebäude schon an der Fernwärme hängen und das Zielbild des Wärmeplans 62 % der eingestuften Fläche als Bestandsnetz führt.

Lichtenberg laut Zensus 2022: Eigenheime, Wohnblocks, viel Fernwärme

Gas und Fernwärme teilen sich den Bezirk fast vollständig, während Öl mit 1,8 % kaum noch vorkommt. Alle Zahlen hier gelten für Lichtenberg insgesamt und nicht für ein bestimmtes Grundstück, deshalb sehen wir uns im ersten Termin Ihre Adresse an.

Kennzahl Lichtenberg
Gebäude mit Wohnraum 18.360
davon mit einer Wohnung 7.650 (41,7 %)
Bauweise freistehend 47,9 %, gereiht 36,2 %, Doppelhaus 13,3 %
Baujahre 1919 bis 1948: 25,2 %; 1949 bis 1978: 18,5 %; 1979 bis 1990: 13,2 %; 2011 bis 2019: 14,4 %
Heizung Gas 51,8 %, Fernwärme 41,2 %, Öl 1,8 %
Wärmepumpe, Solar, Geothermie 560 Gebäude (3,1 %)
Wärmepumpen nach Schornsteinfegerdaten 2024 mindestens 195
BAFA-geförderte Wärmepumpen, ohne Stichtag 176 Anlagen, 1.480,7 kW

Quelle: Zensus 2022, Stichtag 15.05.2022, sowie Daten der Schornsteinfeger und des BAFA. Die drei Wärmepumpen-Zählungen sind verschieden abgegrenzt, deshalb stehen sie hier getrennt.

Drei Eigenheimgebiete mit unterschiedlichem Untergrund

Die Eigenheimgebiete des Bezirks unterscheiden sich vor allem darin, ob sie im Wasserschutzgebiet liegen. Für die Wahl der Anlage zählt deshalb zuerst, in welchem Teil von Lichtenberg das Grundstück liegt.

Gebiet Bestand laut Zensus 2022 Was das für die Anlage heißt
Karlshorst 1.983 Einfamilienhäuser (55 %), 1.384 Gebäude von 1919 bis 1948 Luft-Wasser, Außengerät im Garten, Heizkörper auf niedrigen Vorlauf prüfen
Alt-Hohenschönhausen Nord 1.715 Einfamilienhäuser (75 %) Luft-Wasser oder Erdsonde, Ortsteil ohne Wasserschutzgebiet
Malchow, Wartenberg, Falkenberg 1.623 Einfamilienhäuser (89 %) Luft-Wasser oder Erdsonde, in den Dorfkernen das Erhaltungsgebiet beachten
Wohnblocks und gereihte Häuser gereiht 36,2 %, Baujahre 1949 bis 1978: 18,5 %, 1979 bis 1990: 13,2 % zuerst das Netzgebiet prüfen, danach Platz für Außengeräte im Hof oder auf dem Dach

Karlshorst liegt im Wasserschutzgebiet, deshalb Luft-Wasser

Für ein Eigenheim in Karlshorst ist die Luft-Wasser-Wärmepumpe der Regelfall, weil Erdsonde und Erdkollektor dort fast überall ausscheiden. Der Wärmeplan 2026 stuft alle Zonen eines Wasserschutzgebiets als grundsätzlich nicht erlaubnisfähig ein, und das Merkblatt des Landes schließt dort auch den Kollektor aus. Im Bezirk betrifft das die Schutzgebiete Wuhlheide/Kaulsdorf mit 4,2 km² und Wuhlheide mit 2,8 km², zusammen 13,5 % der Fläche. Eine Befreiung nach § 52 Abs. 1 Satz 2 WHG ist zwar denkbar, doch darauf würden wir keine Heizungsplanung aufbauen.

Von den Gebäuden in Karlshorst stammen 38 % aus den Jahren 1919 bis 1948, das sind 1.384 Gebäude. Dort sehen wir uns zuerst die Heizkörper an, denn laut ADAC sind sie oft für etwa 70 °C ausgelegt, und rechnen dann Raum für Raum, ob sie bei niedrigerem Vorlauf reichen. Bleibt nur ein Zimmer zu kalt, tauschen wir den einen Heizkörper und lassen die übrigen hängen. Wie das Außengerät aufgestellt und angeschlossen wird, beschreiben wir bei der Luft-Wasser-Wärmepumpe.

Im Ortsteil gibt es bereits Beispiele, denn laut Zensus 2022 zählten dort 173 Gebäude (4,8 %) zur Sammelgruppe aus Wärmepumpe, Solar und Geothermie. In der PLZ 10318 hat das BAFA 59 geförderte Anlagen mit zusammen 610 kW erfasst, rechnerisch gut 10 kW je Anlage. Diesen Schnitt nehmen wir aber nicht als Maß für Ihr Haus, weil ein Siedlungshaus der Zwanzigerjahre und ein Neubau von 2015 sehr verschieden viel Wärme brauchen.

Fernwärme-Übergabestation mit dicken gedämmten Rohren und rotem Handrad

Im Norden des Bezirks kommt die Erdsonde infrage

Fernwärme: 62 % der eingestuften Fläche sind Bestandsnetz

Im Wohnblock am Netz liegt der Fernwärmeanschluss meist näher als eine Wärmepumpe, beim Eigenheim in einem dezentralen Gebiet ist es umgekehrt. Die BEW allein versorgte in Lichtenberg 2023 schon 118.945 Wohneinheiten-Äquivalente von je 70 m².

Zielbild 2045 in Lichtenberg Fläche Anteil
Wärmenetz Bestand 1.792 ha 62 %
Wärmenetz Erschließung 291 ha 10 %
Prüfgebiete 329 ha 11 %
dezentral 466 ha 16 %

Quelle: Wärmeplan 2026, eigene Auswertung der Geodaten des Landes Berlin, Anteile nur an den eingestuften Flächen.

Die 466 ha sind die Flächen, für die das Zielbild ausdrücklich dezentrale Heizungen sieht, dort ist die Wärmepumpe die naheliegende Lösung. Verbindlich ist das Zielbild aber auch im Netzgebiet nicht, weil der Wärmeplan vom 16.06.2026 keine unmittelbare Rechtswirkung hat und niemanden zum Anschluss verpflichtet. Ihren Block finden Sie in den Wärmekarten des Senats.

Waldsiedlung Karlshorst und „Di Ki Fa“: zuerst zur Denkmalbehörde

In der Waldsiedlung Karlshorst und in der „Di Ki Fa“-Siedlung klären Sie das Außengerät zuerst mit der Unteren Denkmalschutzbehörde in Alt-Friedrichsfelde 60. Die Waldsiedlung entstand 1919 bis 1920 nach Plänen von Peter Behrens und steht als Gesamtanlage unter Schutz, die „Di Ki Fa“-Siedlung stammt aus den Jahren 1926 bis 1930. Einen Vorbescheid nach § 11a DSchG Bln können Sie vorab beantragen, er gilt zwei Jahre.

Schutz Gebiete in Lichtenberg Zuständig
Denkmal Waldsiedlung Karlshorst, „Di Ki Fa“-Siedlung, einzeln eingetragene Häuser Untere Denkmalschutzbehörde
Milieuschutz 3 Gebiete, 147 ha: Kaskelstraße, Weitlingstraße, Fanningerstraße Stadtentwicklungsamt
Städtebauliche Erhaltung 6 Gebiete, 176 ha: Dorf Malchow, Wartenberg, Falkenberg, Kaskelstraße/Viktoriastadt, Seen-/Prinzenviertel, Paul-Koenig-Straße/Titastraße Bezirk, im Einzelfall

An der Kaskelstraße können also zwei Prüfungen zusammenkommen. Im Milieuschutz gilt der Heizungstausch seit dem 01.07.2026 als grundsätzlich genehmigungsfähig, wenn die alte Anlage mindestens 15 Jahre alt ist, wobei die Verwaltungsvorschrift noch auf einen gestrichenen Paragrafen verweist. Holen Sie die Genehmigung deshalb ein, bevor Sie den Auftrag erteilen. Die übrigen Wege beschreibt der Ratgeber zur Genehmigung der Wärmepumpe.

Doppelhaus in Karlshorst: Wie nah darf das Gerät ans Nachbarfenster?

Weil in Karlshorst fast nur die Luft-Wasser-Wärmepumpe bleibt, ist der Abstand zum Nachbarn dort die wichtigste Planungsfrage. Im Bezirk sind 13,3 % der Gebäude Doppelhäuser und 36,2 % gereiht, und an diesen Häusern steht das Gerät meist an einer Wand.

Im Beispiel nehmen wir ein Gerät mit 50 dB(A) Schallleistung an, das die Hauswand um 3 dB auf 53 dB Emissionspegel anhebt. Der LAI-Leitfaden nennt dafür 5,9 m im reinen Wohngebiet, 3,0 m im allgemeinen Wohngebiet und 1,4 m im Mischgebiet. Die vom Nachbarfenster abgewandte Hausseite kann nach Angabe des Bayerischen Landesamts für Umwelt bis 20 dB weniger bringen, in der Doppelhaushälfte ist sie deshalb unser erster Vorschlag.

Zu welcher Gebietsart Ihr Grundstück zählt, klären wir über den Bebauungsplan oder, wo es keinen gibt, nach der umgebenden Bebauung. Die Pegel für andere Geräte finden Sie im Ratgeber zur Lautstärke.

Außeneinheit auf einem Sockel im Winter mit Raureif auf den Lamellen

Von Pankow bis Marzahn-Hellersdorf: die Nachbarn im Vergleich

Im Norden liegt Pankow, wo es kein Schutzgebiet gibt und die Auswertung 100 % als grundsätzlich erlaubnisfähig nennt. Im Westen beginnt mit Friedrichshain-Kreuzberg ein Bezirk, in dem nur 4,6 % der Gebäude eine einzige Wohnung haben, die Aufgabe dort ist also das Mietshaus.

Das Schutzgebiet Wuhlheide/Kaulsdorf reicht dagegen über die Bezirksgrenze hinaus. Mit 64,3 % hat Treptow-Köpenick den höchsten Schutzgebietsanteil aller Bezirke, und in Marzahn-Hellersdorf sind 38,8 % der Fläche betroffen, während dort zugleich 1.890 ha dezentral eingestuft sind.

Was für das Gespräch über Ihr Haus in Lichtenberg hilft

Nennen Sie uns zuerst die Adresse, denn im Bezirk hängt die Wahl der Anlage an der Lage. Der erste Termin ist kostenlos, und dafür helfen die letzte Gasabrechnung, das Baujahr und Fotos von Heizung, Heizkörpern und dem möglichen Platz für das Außengerät. Sie erreichen uns unter 030 2192 8018 oder per Mail an kontakt@waermepumpe-in-berlin.de, alternativ über das Formular, und wir melden uns innerhalb eines Werktags.

Häufige Fragen

Ich wohne in Karlshorst. Kann ich trotzdem eine Erdsonde bohren lassen?

Nein, in den meisten Fällen nicht, denn der Ortsteil liegt fast vollständig im Wasserschutzgebiet. Die Ausnahme wäre eine Befreiung durch die Wasserbehörde, die sich vorab nicht verlässlich einplanen lässt. Wir rechnen in Karlshorst deshalb mit einem Außengerät und prüfen, wo es im Garten stehen kann.

Geht in Karlshorst wenigstens ein Erdkollektor im Garten?

Nein, im Wasserschutzgebiet ist auch der Kollektor nicht zulässig, und das betrifft 98 % der Fläche von Karlshorst. Außerhalb des Schutzgebiets braucht er dagegen keine Erlaubnis, wenn er mindestens 1 m über dem höchsten Grundwasserstand liegt.

Wie tief müsste man in Wartenberg bohren?

230 m ist die tiefste Rupelton-Linie im Bezirk, die flachste liegt bei 120 m. Der genaue Wert für Ihr Grundstück steht in der Bohrtiefenkarte des Landes. Reicht eine Sonde dafür nicht, kommen mehrere kürzere zum Einsatz.

Wir haben ein Haus in der Waldsiedlung Karlshorst. Brauchen wir eine Genehmigung?

Ja, die Siedlung steht als Gesamtanlage unter Denkmalschutz, der Antrag geht also an die Untere Denkmalschutzbehörde. Nach § 11 des Berliner Denkmalschutzgesetzes muss sie erneuerbare Energien bei der Entscheidung berücksichtigen. Vier Wochen hat sie für die Prüfung der Unterlagen, drei Monate bis zum Bescheid.

Funktioniert eine Wärmepumpe überhaupt in einem Haus aus den Dreißigerjahren?

Ja, die Feldmessung WP-QS mit Gebäuden von 1826 bis 2001 fand keinen Zusammenhang zwischen Baujahr und Effizienz. In Lichtenberg stammen 25,2 % der Gebäude aus der Zeit von 1919 bis 1948. Ausschlaggebend ist, welche Vorlauftemperatur Ihre Heizkörper brauchen, und das rechnen wir je Raum nach.

Was kostet die Anlage mit Erdsonde im Vergleich zur Luftwärmepumpe?

35.000 bis 55.000 € brutto kostet eine Sole-Wasser-Wärmepumpe mit Erdsonde bei uns erfahrungsgemäß, komplett. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe liegt im Einfamilienhaus mit Speicher, Hydraulik und Elektro bei 25.000 bis 45.000 €. Unser Angebot für Ihr Haus bekommen Sie nach dem ersten Termin.

Wie viele Häuser in Lichtenberg haben schon eine Wärmepumpe?

560 Gebäude zählt der Zensus 2022 in der Sammelgruppe aus Wärmepumpe, Solar und Geothermie. Die Schornsteinfegerdaten 2024 nennen mindestens 195 Wärmepumpen, das BAFA 176 geförderte Anlagen. Diese Zählungen messen Verschiedenes und ergeben addiert keine sinnvolle Summe.

Wir wohnen im Wohnblock in Lichtenberg. Müssen wir an die Fernwärme?

Nein, einen Anschlusszwang gibt es nicht, auch wenn das Zielbild Ihren Block dem Netz zuordnet. Eine Wärmepumpe bleibt dort rechtlich möglich. In vielen Blocks ist der Fernwärmeanschluss aber der einfachere Weg, deshalb lohnt der Vergleich vor der Entscheidung der Eigentümer.

Wir haben eine Doppelhaushälfte. Wird das Gerät dem Nachbarn zu laut?

Nein, wenn Abstand und Aufstellort stimmen. Nachts dürfen am Nachbarfenster im allgemeinen Wohngebiet 40 dB(A) ankommen, im Mischgebiet 45 dB(A). Wir legen den Platz deshalb so fest, dass der Abstand aus dem LAI-Leitfaden eingehalten wird, und rechnen das mit dem Gerät durch, das Sie bekommen.

Liegt mein Haus in Rummelsburg auch im Wasserschutzgebiet?

16 % der Fläche von Rummelsburg liegen im Schutzgebiet, der größere Teil also nicht. Für Ihr Grundstück zählt die genaue Lage, die wir vor jeder Sondenplanung in der Karte nachsehen. In den Ortsteilen außerhalb von Karlshorst und Rummelsburg weist die Karte kein Schutzgebiet aus.

Bewertungen

Was Kundinnen und Kunden schreiben

Google: 4,3 von 5 aus 15 Bewertungen. ProvenExpert: 4,40 von 5 aus 22 Bewertungen.

4,3★★★★15 Google-Bewertungen
  • ★★★★★
    Top Arbeit und super Beratung vielen Dank
    WilderWaschi, vor 3 Monaten
  • ★★★★★
    Tolles Team..Schnelle unkomplizierte Hilfe bekommen zum Fairen Preis
    Patrick Weiß, vor 9 Monaten
  • ★★★★★
    Sehr gute Firma, professionell hilfsbereit und Wissen vom Fach
    Firat Karaduman, vor einem Jahr

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