Alt-Hohenschönhausen Nord, Malchow, Wartenberg und Falkenberg liegen außerhalb der Schutzgebiete, und im ganzen Bezirk sind 83,3 % der Baublockfläche grundsätzlich erlaubnisfähig. Das ergibt unsere eigene Auswertung der Geodaten des Landes, die Erlaubnis selbst erteilt die Wasserbehörde. Die Sammelgruppe aus Wärmepumpe, Solar und Geothermie erreicht in Malchow, Wartenberg und Falkenberg schon 7,7 % der Gebäude, in Karlshorst sind es 4,8 %.
Die Linien bis zum Rupelton, der Tonschicht, vor der eine Bohrung in Berlin enden muss, liegen hier zwischen 120 und 230 m. Auf 54,1 % der Fläche verlangt die Bohrtiefenkarte eine geologische Begleitung der ersten Bohrung und auf 18,2 % aller Bohrungen, nur auf 12,6 % kommt nichts weiter hinzu. Welche Auflage für Ihr Grundstück gilt, steht in der Karte, die übrigen Regeln im Merkblatt zur Erdwärme.
Beispiel. Für ein Eigenheim nehmen wir 8 kW Entzugsleistung an und rechnen mit 40 W je Meter, dem unteren Wert der Klasse, die auf 88,7 % der Bezirksfläche gilt. Das ergibt rechnerisch 200 m Bohrung, also bei einer Linie von 230 m eine einzige Sonde und bei 120 m zwei, die untereinander 6 m Abstand brauchen. Neben dem Recht zählt deshalb auch, ob das Bohrgerät in den Garten kommt.
Für diesen Aufwand bekommen Sie eine höhere Jahresarbeitszahl, also mehr Wärme je Kilowattstunde Strom. Die Feldmessung WP-QS des Fraunhofer ISE nennt für Ein- bis Dreifamilienhäuser im Mittel 4,3 mit Erdsonde und 3,4 mit Luft. Ob sich das für Ihr Haus rechnet, hängt an den Bohrkosten und am Verbrauch, weitere Einzelheiten stehen bei der Sole-Wasser-Wärmepumpe.