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4,3 von 5aus 15 Google-BewertungenMeisterbetriebüber 60 Jahre Heizungsbau in BerlinHeizlast gerechnetfür Ihr Haus, nicht geschätztKfW-Antrag begleitetbis zu 70 %, mit Einkommensbonus bis 80 %Alle zwölf Bezirkeund das nahe Umland
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Lohnt sich eine Wärmepumpe? Rechenbeispiel für ein Berliner Haus

Ob sich eine Wärmepumpe in Berlin lohnt, hängt vor allem am alten Brennstoff und an der Vorlauftemperatur. Laut Heizspiegel liegen die Heizkosten 2026 rechnerisch 630 Euro unter Gas.

4,3 von 5 Sternen bei Google

Ja, eine Wärmepumpe lohnt sich, wenn sie einen Ölkessel oder, mit Zuschuss ab 46 %, einen Gaskessel ersetzt und das Haus mit einer Vorlauftemperatur möglichst unter 55 °C warm wird. Im Einfamilienhaus mit 130 m² liegen die Heizkosten 2026 laut Heizspiegel rechnerisch 630 € unter Gas und 1.445 € unter Öl. Bezahlt macht sich die Anlage laut ADAC nach 7 bis 15 Jahren, unser Rechenbeispiel kommt je nach Zuschuss und Brennstoff auf 7 bis 22 Jahre.

Heizung, Einfamilienhaus 130 m² 2025 Prognose 2026 Abstand zur Wärmepumpe 2026, rechnerisch
Wärmepumpe 1.260 € 1.300 €
Erdgas 2.040 € 1.930 € 630 €
Heizöl 2.145 € 2.745 € 1.445 €
Fernwärme 2.040 € 2.055 € 755 €
Pellets 1.415 € 1.740 € 440 €

Die Werte stammen aus dem Heizspiegel 2026 von co2online, veröffentlicht am 22.09.2026, und gelten bundesweit. Ein eigener Berliner Heizspiegel ist nicht belegt.

Warum schwanken die Abstände von Jahr zu Jahr?

Gas und Öl bewegen sich unterschiedlich, deshalb sagt ein einzelnes Jahr wenig aus. Von 2025 auf 2026 fällt Gas im Heizspiegel von 2.040 auf 1.930 €, während Öl von 2.145 auf 2.745 € steigt und die Wärmepumpe von 1.260 auf 1.300 €.

Heizkosten eines Einfamilienhauses mit 130 Quadratmetern 2025 und 2026 nach Heizungsart

Über längere Zeit rechnet co2online in einer Prognose. Für die Jahre 2026 bis 2045 kommt die Summe bei der Wärmepumpe auf rund 24.490 € und bei Gas auf rund 55.570 €, das sind rechnerisch 31.080 € Unterschied. Auch das ist eine Prognose mit Annahmen, die sich ändern können, aber sie gibt die Richtung besser wieder als ein Einzeljahr.

Hände in Arbeitshandschuhen trennen die Rohre eines alten Gaskessels

Rechenbeispiel: Berliner Haus gegen Gasheizung

Im Beispiel kostet die Wärme mit der Wärmepumpe rechnerisch rund 1.230 € weniger im Jahr als mit Gas. Mit einem Zuschuss von 46 % ist der Eigenanteil nach rund 18 Jahren ausgeglichen, mit Öl als altem Brennstoff nach rund 12 Jahren.

Beispiel. Für die Rechnung gelten diese Annahmen, und jede davon können Sie gegen Ihre eigenen Werte tauschen.

  • Haus. Siedlungshaus in Mahlsdorf, 130 m², bisher 20.000 kWh Gas im Jahr, und der Kessel ist mindestens 20 Jahre alt und funktioniert. All das ist angenommen.
  • Energie. Gas zu 13,83 ct und Heizstrom zu 29,0 ct je kWh (BDEW, Stand 01.10.2026), Preise gleichbleibend; der Kessel macht laut Annahme 90 % zu Wärme, also 18.000 kWh.
  • Anlage. Luft-Wasser mit Jahresarbeitszahl 3,4, dem Mittel im Feldtest, und angenommenen Kosten von 35.000 € brutto. Dieser Wert ist eine Annahme aus unserer Spanne von erfahrungsgemäß 25.000 bis 45.000 Euro im Einfamilienhaus.
  • Nicht gerechnet. Wartung, Zinsen, steigende Preise und der neue Kessel, den das Haus sonst bräuchte.

Das Gas kostet im Beispiel rund 2.770 € im Jahr. Die Wärmepumpe braucht rund 5.290 kWh Strom für rund 1.540 €, und daraus ergeben sich die rund 1.230 €. Bei Öl stehen 2.000 Liter zu rund 169 € je 100 Liter dagegen, also 3.380 € und rechnerisch rund 1.840 € Abstand. Für die Wärmepumpe zahlt die KfW bei einem Antrag bis 31.01.2027 je nach Fall so viel:

Zuschuss für die Wärmepumpe Betrag Eigenanteil Ausgleich gegen Gas Ausgleich gegen Öl
30 %, ohne Boni 8.400 € 26.600 € rund 22 Jahre rund 14 Jahre
46 %, mit Klimageschwindigkeits-Bonus 12.880 € 22.120 € rund 18 Jahre rund 12 Jahre
56 %, dazu Einkommen bis 50.000 € 15.680 € 19.320 € rund 16 Jahre rund 11 Jahre
70 %, Einkommen bis 40.000 € (Deckel) 19.600 € 15.400 € rund 13 Jahre rund 8 Jahre
80 %, Einkommen bis 30.000 € (Deckel) 22.400 € 12.600 € rund 10 Jahre rund 7 Jahre

Die Förderung rechnet mit einer Grenze von 28.000 € für die erste Wohneinheit, die Jahre sind der Eigenanteil geteilt durch den Abstand im Jahr. Einkommen ist das zu versteuernde Haushaltseinkommen, und mit einem Kind liegen die Grenzen höher.

Die Tabelle stellt den ganzen Eigenanteil gegen die Energiekosten. Steht ohnehin ein neuer Kessel an, zählt nur der Mehrpreis gegenüber diesem Kessel, und die Zeit wird kürzer. Für einen neuen Gaskessel ist keine neutrale Preisangabe belegt, deshalb bleibt dieser Posten offen, und auch deshalb liegen einzelne Zeilen über den 7 bis 15 Jahren des ADAC.

Die mittlere Lebensdauer liegt bei 15 bis 20 Jahren (Bundesverband Wärmepumpe). Mit Öl liegt der Ausgleich in jeder Zeile darunter, mit Gas ab 46 % Zuschuss unter den 20 Jahren und ab 70 % auch unter den 15 Jahren. Ohne Bonus liegt er mit Gas darüber und rückt erst näher, wenn der alte Kessel ohnehin ersetzt werden muss. Was Ihre Anlage vor dem Zuschuss kosten dürfte, zeigen die Preise mit Einbau, und Ihren Satz ermitteln Sie mit dem Rechner für den KfW-Zuschuss. Ihr Angebot kommt nach dem ersten Termin.

Ab welcher Jahresarbeitszahl ist die Wärme billiger als mit Gas?

Rechnerisch ab rund 1,9 mit Heizstrom und ab rund 2,2 mit Neukundenpreisen. Das untere Ende im Feldtest liegt mit 2,6 über beiden Werten.

Strompreis Gaspreis Gleichstand bei Jahresarbeitszahl, rechnerisch
Heizstrom 29,0 ct (BDEW, 01.10.2026) 13,83 ct (BDEW, 01.10.2026) rund 1,9
Neukunden 32 ct (Verivox über BWP, 15.10.2026) Neukunden 13 ct (Verivox über BWP, 15.10.2026) rund 2,2
Haushaltsstrom 37,3 ct (BDEW, 10/2026) 13,83 ct (BDEW, 01.10.2026) rund 2,4

Gerechnet ist Strompreis geteilt durch Gaspreis mal 0,9, also mit der Annahme für den Kessel und ohne gesonderte Grundpreise. Die Spanne im Feldtest reichte bei Luft-Wasser-Anlagen von 2,6 bis 4,9, das Mittel lag bei 3,4. Wie die Jahresarbeitszahl den Stromverbrauch im eigenen Haus verändert, steht dort als Tabelle in kWh.

Was ändern CO2-Preis und Gesetz an der Rechnung?

Beide machen neue Gas- und Ölheizungen tendenziell teurer, feste Beträge dafür sind aber nicht belegt. Deshalb steht im Beispiel kein steigender Preis, und die Rechnung bleibt vorsichtig.

Der CO2-Preis beträgt 2026 in der Versteigerung 55 bis 65 € je Tonne, im Nachverkauf 68 €. Für 2027 hat der Bundestag am 15.10.2026 denselben Korridor beschlossen, Bundesrat und Verkündung sind mit Stand 05.11.2026 nicht belegt. Der europäische Emissionshandel ETS 2 ist auf 2028 verschoben.

Das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG), früher Gebäudeenergiegesetz, hat die 65-%-Regel gestrichen. Wer nach dem 29.07.2026 eine Gas- oder Ölheizung einbaut, braucht laut § 43 aber einen Bio-Anteil von mindestens 10 % ab 2029, 15 % ab 2030, 30 % ab 2035 und 60 % ab 2040. Was dieser Anteil kosten wird, ist offen, und eine Grüngasquote soll ab 2028 folgen, das Gesetz dazu ist nicht belegt.

Was kostet es bei Ihnen?

Die Zahlen oben sind Richtwerte. Was es bei Ihnen kostet, sagen wir Ihnen nach einem kurzen Gespräch.

Wärmepumpe oder Fernwärme?

Im Heizspiegel 2026 liegt die Wärmepumpe im Haus mit 130 m² rechnerisch 755 € unter Fernwärme. In der Wohnung mit 70 m² stehen 735 gegen 1.310 €, also rechnerisch 575 €. Das sind bundesweite Werte, ein Berliner Vergleichswert ist nicht belegt.

In Berlin heizen laut Zensus 2022 69.699 Gebäude mit Fernwärme, das sind 20,6 %. Der Wärmeplan vom 16.06.2026 hat keine unmittelbare Rechtswirkung und schreibt keinen Anschluss vor. Wie sich die Entscheidung an einem konkreten Haus trifft, steht beim Vergleich von Wärmepumpe und Fernwärme.

Welche Kosten kommen im Betrieb dazu?

Dazu kommt vor allem die Wartung, und dafür entfällt bei einer reinen Wärmepumpe der Schornsteinfeger. Der ADAC nennt die Betriebskosten insgesamt mit 750 bis 1.600 € im Jahr.

Eine Wartung kostet bei uns erfahrungsgemäß 200 bis 400 € je Termin. Auf der anderen Seite mindert Stromnetz Berlin das Netzentgelt mit Modul 1 um 146,58 € brutto im Jahr, und mit Modul 2 kann es mehr sein. Den Vergleich rechnen wir unter Stromtarif und § 14a in Berlin durch.

Was kostet es bei Ihnen?

Die Zahlen oben sind Richtwerte. Was es bei Ihnen kostet, sagen wir Ihnen nach einem kurzen Gespräch.

Wann wird die Rechnung knapper?

Knapper wird sie, wenn die Anlage mit hoher Vorlauftemperatur läuft oder hohe Zusatzkosten anfallen. Beides lässt sich vor dem Vertrag klären.

Punkt Wert Was hilft
Niedrige Jahresarbeitszahl bei 2,6 im Beispiel rund 760 € statt 1.230 € weniger Heizkörper prüfen, hydraulischer Abgleich, Test bei 50 bis 55 °C
Umrüstung im Bestand Betrag im Angebot nach dem ersten Termin im ersten Termin klären, was bleiben kann
Neue Heizkörper 10 bis 14 Stück bei uns 4.000 bis 9.000 € brutto Heizkörper nur dort tauschen, wo die Raumrechnung es verlangt
Kosten über der Grenze über 28.000 € bei einer Wohneinheit steigt der Zuschuss nicht weiter Posten einzeln prüfen
Vermietetes Haus für die Wärmepumpe nur die Grundförderung; volle Mieterhöhung nach § 559f BGB in der Regel nur mit Nachweis einer Jahresarbeitszahl ab 2,5 Nachweis von Anfang an mitplanen

Was das für Vermieter bedeutet, steht beim Mehrfamilienhaus in Berlin. Beim Eigenanteil selbst kann der KfW-Ergänzungskredit 358 für die Wärmepumpe helfen, mit Zinsvorteil bis 90.000 € Haushaltseinkommen und ab 1,49 % effektiv, gültig ab 29.09.2026.

Was heißt das für Berliner Hausbesitzer?

Für viele Berliner Häuser stellt sich die Frage bald ohnehin, denn laut Wärmeplan waren 2024 über 130.000 Gas- und über 35.000 Ölfeuerstätten älter als 20 Jahre. Laut Zensus 2022 heizen 57,4 % der Gebäude mit Gas und 16,7 % mit Öl. Eine Berliner Landesförderung für selbst nutzende Eigentümer gibt es nicht, die Rechnung läuft über die KfW.

Wir sehen uns im ersten Termin Heizung, Heizkörper, Aufstellort und Verbrauch an, und dieser Termin kostet nichts. Mit den Werten daraus lässt sich diese Rechnung für Ihr eigenes Haus wiederholen. Wie ein solcher Wechsel abläuft, beschreibt die Seite zum Heizungstausch in Berlin. Legen Sie dafür die Gas- oder Ölabrechnungen der letzten Jahre und das Baujahr des Hauses bereit. Sie erreichen uns unter 030 2192 8018, per Mail an kontakt@waermepumpe-in-berlin.de oder über das Formular.

Häufige Fragen

Lohnt sich der Wechsel auch, wenn meine Gasheizung noch läuft?

Ja, gerade dann, wenn sie mindestens 20 Jahre alt ist und funktioniert. Für die Wärmepumpe kommt bei einem Antrag bis 31.01.2027 dann der Bonus von 16 Prozentpunkten dazu. Fällt die alte Heizung erst aus, ist diese Bedingung nicht mehr erfüllt.

Nach wie vielen Jahren hat sich das Ganze bezahlt gemacht?

7 bis 15 Jahre nennt der ADAC, unser Rechenbeispiel kommt je nach Zuschuss und altem Brennstoff auf 7 bis 22 Jahre. Anschaffung und Zuschuss verschieben die Rechnung deutlich. Mit Ihren eigenen Verbrauchswerten wird daraus eine belastbarere Zahl.

Ist der Vorteil weg, wenn der Strom teurer wird?

Nein, im Beispiel mit 20.000 kWh Gas bleibt die Wärmepumpe auch mit 37,3 Cent Haushaltsstrom rechnerisch rund 790 € günstiger als Gas. Mit Heizstrom zu 29,0 Cent sind es rund 1.230 €. Der Vorteil wird also kleiner, er verschwindet aber erst bei deutlich anderen Preisen.

Rechnet sich eine Wärmepumpe im unsanierten Altbau?

Ja, wenn die Räume bei einer Vorlauftemperatur von 50 bis 55 °C warm werden, und das lässt sich an einem kalten Tag testen. Im Feldtest des Fraunhofer ISE hing die Effizienz nicht vom Baujahr ab. Müssen Heizkörper getauscht werden, kosten 10 bis 14 Stück bei uns 4.000 bis 9.000 € brutto.

Wird Gas durch den CO2-Preis 2027 noch teurer?

55 bis 65 € je Tonne beträgt der Korridor 2026 in der Versteigerung, und derselbe Korridor ist für 2027 vom Bundestag beschlossen. Bundesrat und Verkündung sind nicht belegt, Stand 05.11.2026. Der europäische Emissionshandel ETS 2 ist auf 2028 verschoben.

Ist die Wärmepumpe auch günstiger als Fernwärme?

755 € im Jahr liegen laut Heizspiegel 2026 rechnerisch zwischen Wärmepumpe und Fernwärme im Haus mit 130 m². Das ist allerdings ein bundesweiter Wert. Für Berliner Fernwärmepreise ist kein eigener Vergleichswert belegt.

Zahlt das Land Berlin etwas dazu?

Nein, für selbst nutzende Eigentümer gibt es derzeit keine Berliner Landesförderung für die Wärmepumpe. Anträge für Effiziente GebäudePLUS sind seit dem 19.12.2023 nicht mehr möglich. Der Zuschuss kommt von der KfW.

Wäre eine neue Gasheizung denn noch erlaubt?

Ja, die 65-%-Regel ist mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) entfallen. Bei Einbau nach dem 29.07.2026 verlangt § 43 aber einen Bio-Anteil von mindestens 10 % ab 2029, der bis auf 60 % ab 2040 steigt. Diese Mehrkosten gehören in den Vergleich.

Wie lange hält so eine Anlage überhaupt?

15 bis 20 Jahre im Mittel nennt der Bundesverband Wärmepumpe für das Gerät. Eine Erdsonde kann laut demselben Verband bis zu 100 Jahre halten.

Spart die Wärmepumpe auch wirklich CO2?

64 % weniger CO2 als ein Gaskessel hat das Fraunhofer ISE im Feldtest für 2024 dynamisch gerechnet, statisch 68 %. Die Werte stammen aus dem Feldtest WP-QS im Gebäudebestand. Sie gelten für den damaligen Strommix und die gemessenen Anlagen.

Bewertungen

Was Kundinnen und Kunden schreiben

Google: 4,3 von 5 aus 15 Bewertungen. ProvenExpert: 4,40 von 5 aus 22 Bewertungen.

4,3★★★★15 Google-Bewertungen
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    Top Arbeit und super Beratung vielen Dank
    WilderWaschi, vor 3 Monaten
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    Patrick Weiß, vor 9 Monaten
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    Firat Karaduman, vor einem Jahr

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