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Meisterbetrieb Heizungsbau

Wärmepumpe: Größe berechnen für Ihr Haus in Berlin

Die Größe einer Wärmepumpe für ein Berliner Haus lässt sich aus dem Verbrauch überschlagen. Liter Öl oder m³ Gas im Jahr, geteilt durch 250 bis 300, ergeben die Heizlast in kW.

4,3 von 5 Sternen bei Google

Wie viel Kilowatt braucht Ihr Haus ungefähr?

Der Verbrauch der letzten Jahre trifft besser als die Wohnfläche. Für Angebot und Förderung rechnen wir danach Raum für Raum nach DIN EN 12831.

Die Tabelle mit denselben Werten steht weiter unten auf dieser Seite. Lieber gleich sprechen? 030 2192 8018

Teilen Sie den Jahresverbrauch in Litern Heizöl oder Kubikmetern Gas durch 250 bis 300, dann haben Sie die ungefähre Heizlast in kW. Das ist die Wärmeleistung, die das Haus am kältesten Tag braucht. Bei 2.000 Litern Öl im Jahr sind das rechnerisch rund 6,5 bis 8 kW. Die Faustregel stammt aus dem Praxisratgeber des Bundesverbands Wärmepumpe (BWP) und gilt für Häuser, deren Öl- oder Gasverbrauch aus den Abrechnungen bekannt ist.

Für die erste Einordnung von Gerät und Preis reicht das aus. Für Angebot und Einbau wird die Heizlast danach Raum für Raum nach DIN EN 12831 gerechnet. Der Rechner überschlägt die Heizlast aus dem Verbrauch oder aus der Wohnfläche und ersetzt diese Raumberechnung nicht.

Verbrauch im Jahr, Liter Öl oder m³ Gas Gas in kWh geteilt durch 300 geteilt durch 250
1.500 15.000 rund 5 kW rund 6 kW
2.000 20.000 rund 6,5 kW rund 8 kW
2.500 25.000 rund 8,5 kW rund 10 kW
3.000 30.000 rund 10 kW rund 12 kW
4.000 40.000 rund 13,5 kW rund 16 kW

Eigene Rechnung nach dem BWP-Praxisratgeber, auf 0,5 kW gerundet wie im Rechner. Für 1 l Öl oder 1 m³ Gas sind rund 10 kWh angesetzt.

Wie rechne ich die kW aus dem Verbrauch aus?

Sie teilen den Verbrauch eines Jahres in Kilowattstunden durch 2.500 bis 3.000, denn so viele Kilowattstunden entsprechen laut BWP einem Kilowatt Heizlast. Ein Liter Heizöl und ein Kubikmeter Gas enthalten jeweils rund 10 kWh, daraus entstehen die kürzeren Teiler 250 und 300. Steht auf der Gasrechnung bereits der Wert in Kilowattstunden, rechnen Sie direkt damit.

Welcher Teiler passt, hängt am Warmwasser. Der Teiler 250 gehört zur Grundformel des BWP, der Teiler 300 zur Schweizer Formel, die das Warmwasser einschließt. Läuft Ihr Warmwasser über denselben Kessel, liegen Sie deshalb eher beim Teiler 300, mit einem Elektroboiler oder Durchlauferhitzer eher bei 250.

Nehmen Sie das Mittel aus mehreren Abrechnungen, weil ein einzelnes Jahr milder oder kälter ausfallen kann. Ein alter Kessel verbraucht für dieselbe Wärme mehr Brennstoff, deshalb fällt das Ergebnis dort eher etwas zu hoch aus. Zu niedrig liegt es dagegen, wenn Räume zuletzt kaum geheizt wurden oder das Haus zeitweise leer stand.

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Wie geht die Rechnung über die Wohnfläche?

Sie multiplizieren die beheizte Wohnfläche mit einem Richtwert in Watt je m² und rechnen 0,1 kW je Person für das Warmwasser dazu. Dieser Weg passt, wenn keine Abrechnungen vorliegen, etwa nach einem Hauskauf. Die Richtwerte sind Angaben des Herstellers Bosch, also keine amtlichen Werte und keine Messung an Ihrem Haus.

Richtwerte für die Heizlast je Quadratmeter vom unsanierten Altbau bis zum Effizienzhaus 40

Zustand des Hauses Richtwert des Herstellers 130 m², 4 Personen, rechnerisch
Altbau, unsaniert 80 bis 120 W/m² rund 11 bis 16 kW
Altbau, saniert 50 bis 80 W/m² rund 7 bis 11 kW
Effizienzhaus 55 oder ähnlich 30 bis 50 W/m² rund 4,5 bis 7 kW
Effizienzhaus 40 oder besser 20 bis 25 W/m² rund 3 bis 3,5 kW

Richtwerte: Bosch Home Comfort, Dimensionierung (Herstellerangabe, Abruf 05.11.2026). Die rechte Spalte ist eine eigene Rechnung, auf 0,5 kW gerundet.

Die Spannen sind breit, weil sich der Zustand eines Hauses nur grob in vier Zeilen fassen lässt. Für eine Tabelle mit Watt je m² nach Baujahr fehlt eine neutrale Quelle, solche Raster stammen von Anbietern und Portalen. Die Werte von co2online mit 122, 99 und 81 W/m² beziehen sich auf den einzelnen Raum und die Auslegung seiner Heizkörper für die Wärmepumpe. Als Wert für das ganze Haus sind sie nicht gedacht.

Wie viel Leistung kommt fürs Warmwasser dazu?

Rund 0,1 kW je Person kommen dazu, bei vier Personen also 0,4 kW. Das ergibt sich aus dem Beispiel des BWP, das für ein Haus mit 10 kW Heizlast und vier Personen 0,4 kW Aufschlag nennt. Grundlage ist der Auslegungswert von 25 Litern je Person und Tag bei 60 °C, das sind rund 1,45 kWh, dazu kommen nach VDI 4645 täglich 3 kWh für Verluste.

Beim Weg über den Verbrauch rechnen Sie den Aufschlag nicht noch einmal dazu, sofern das Warmwasser schon über den Kessel läuft, denn dann steckt es in der Abrechnung. Wer das Warmwasser später getrennt bereiten will, sollte das im ersten Gespräch sagen, weil sich dadurch die Rechnung für das Heizgerät ändert.

Beispiel: Siedlungshaus mit 130 m² und Ölheizung

Im Beispiel kommen beide Rechenwege auf einen gemeinsamen Bereich von rund 7 bis 8 kW. Angenommen ist ein Berliner Siedlungshaus mit 130 m² Wohnfläche, vier Personen, erneuerten Fenstern und gedämmtem Dach, das Warmwasser hängt am Ölkessel. Der Verbrauch liegt in dieser Annahme im Mittel der letzten Abrechnungen bei 2.000 Litern Heizöl.

  • Über den Verbrauch: 2.000 Liter geteilt durch 300 ergeben rund 6,5 kW, geteilt durch 250 ergeben sie 8 kW.
  • Über die Fläche: 130 m² mal 50 bis 80 W/m² ergeben 6,5 bis 10,4 kW, mit 0,4 kW Warmwasser sind es rund 7 bis 11 kW.
  • Beide zusammen: Die Spannen überschneiden sich bei 7 bis 8 kW, und weil das Warmwasser am Kessel hängt, spricht das für den unteren Teil.

Mit diesem Wert lässt sich das erste Gespräch führen und der Preis grob einordnen. Festgelegt wird die Größe erst nach der Raumberechnung, denn dann stehen auch die Heizkörper und der Aufstellort fest.

Ersetzt ein Heizlastrechner online die Raumberechnung?

Nein, die meisten Heizlastrechner im Netz überschlagen die Leistung für das ganze Haus, auch der Rechner des BWP arbeitet so. Ein Eckzimmer mit zwei Außenwänden oder das Bad lässt sich damit nicht beurteilen, und dort entscheidet sich, welche Heizkörper reichen. Erst die Heizlastberechnung je Raum legt Gerätegröße, Heizkörper und passende Vorlauftemperatur gemeinsam fest.

Rechenweg Grundlage passt, wenn Ergebnis
Verbrauch Abrechnungen von Öl oder Gas der Verbrauch mehrerer Jahre bekannt ist Spanne für das Haus
Wohnfläche m², Zustand des Hauses, Personen keine Abrechnung vorliegt breitere Spanne für das Haus
Raumberechnung nach DIN EN 12831 jeder Raum mit Wänden, Fenstern und Luftwechsel Angebot und Einbau anstehen Wert für jeden Raum

Die Norm rechnet mit Außentemperatur, Innentemperatur und Luftwechsel. Als Beispiel nennt co2online −12 °C außen, 20 °C innen und einen Luftwechsel von 0,5. Für Ihre Adresse kann der Außenwert davon abweichen.

Für die KfW-Förderung der Wärmepumpe verlangt die Richtlinie vom 17.08.2026 die raumweise Heizlast und den hydraulischen Abgleich nach Verfahren B. Als Meisterbetrieb für Heizungsbau rechnen wir deshalb Raum für Raum, im Einfamilienhaus in Berlin ebenso wie im ungedämmten Altbau.

Was passiert bei einer zu großen Wärmepumpe?

Eine zu große Wärmepumpe kostet in der Anschaffung mehr, schaltet öfter ein und aus und läuft dadurch weniger effizient. Das kommt häufig vor, denn im Feldtest des Fraunhofer ISE und laut BWP waren viele Anlagen zu groß ausgelegt.

Ein Sicherheitsaufschlag ist deshalb selten nötig. Die Auslegung nach VDI 4645 sieht für den Heizstab, den elektrischen Zusatzheizer, einen Anteil unter 5 % vor. Im Feldtest WP-QS lag er bei Luft-Wasser-Anlagen bei 1,3 %, allerdings in einem milden Messjahr. An wenigen sehr kalten Tagen darf der Heizstab also mithelfen.

Liegt Ihr Ergebnis für ein Einfamilienhaus über 12 kW, prüfen Sie es deshalb noch einmal am Verbrauch. Bei noch größeren Leistungen stellt sich wie beim Mehrfamilienhaus die Frage, ob mehrere Geräte im Verbund besser passen.

Was bedeuten die 73 bis 75 W/m² aus dem Feldtest?

Der Wert beschreibt die installierte Leistung, die Heizlast der Häuser ist damit nicht gemessen. Das Fraunhofer ISE fand in seinem Altbau-Feldtest (Bericht 2006 bis 2009) im Mittel rund 14 kW und 73 bis 75 W/m². Die Häuser stammten überwiegend aus den Baujahren 1919 bis 1996. Vom Alter her passt das zu vielen Berliner Häusern, denn laut Zensus 2022 stehen hier 82.439 Gebäude von 1919 bis 1948 und 85.264 von 1949 bis 1978.

Als Auslegungswert eignet sich die Zahl trotzdem nicht. Waren viele Anlagen zu groß, liegt die installierte Leistung über dem, was die Häuser tatsächlich brauchten. Nutzen Sie sie deshalb höchstens als Vergleich und nie als Rechengröße für Ihr Haus.

Was kommt in Berlin dazu?

Was kostet eine Anlage dieser Größe?

Im Ein- oder Reihenhaus kommen bei uns für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Speicher, Hydraulik und Elektro erfahrungsgemäß 25.000 bis 45.000 € brutto zusammen. Die Gesamtpreise je Bauart mit allen Posten stehen im Kostenratgeber. Ihr eigenes Angebot bekommen Sie nach dem ersten Termin, weil es von Heizlast, Aufstellort und Heizkörpern abhängt.

Was kostet es bei Ihnen?

Die Zahlen oben sind Richtwerte. Was es bei Ihnen kostet, sagen wir Ihnen nach einem kurzen Gespräch.

Was Sie für die genaue Berechnung bereitlegen

Für die Raumberechnung helfen die Abrechnungen der letzten Jahre, das Baujahr, Grundrisse, soweit vorhanden, und Fotos von Heizung und Heizkörpern. Im ersten Termin, der nichts kostet, sehen wir uns Heizung, Heizkörper, Aufstellort und Verbrauch an. Vereinbaren können Sie ihn über das Formular, unter 030 2192 8018 oder per Mail an kontakt@waermepumpe-in-berlin.de.

Häufige Fragen

Wie viel kW brauche ich für ein Haus mit 130 Quadratmetern?

7 bis 11 kW sind es rechnerisch bei einem sanierten Altbau und vier Personen, gerechnet mit den Richtwerten des Herstellers Bosch. Unsaniert kommen rund 11 bis 16 kW heraus. Genauer wird es mit Ihrem Verbrauch, weil die Wohnfläche den Zustand des Hauses nur grob abbildet.

Ich verbrauche 3.000 Liter Öl im Jahr. Wie groß wird dann die Anlage?

10 bis 12 kW ergeben sich rechnerisch, wenn Sie die Liter durch 300 und durch 250 teilen. Bei einem alten Kessel kann die tatsächliche Heizlast eher am unteren Ende liegen, weil ein Teil des Öls nie als Wärme im Raum angekommen ist. Die endgültige Größe folgt aus der Rechnung für jeden Raum.

Auf meiner Gasrechnung stehen nur Kilowattstunden. Geht die Rechnung trotzdem?

Ja, dann teilen Sie die Kilowattstunden durch 2.500 bis 3.000. Aus 20.000 kWh Gas werden so rund 6,5 bis 8 kW Heizlast. Den Umweg über die Kubikmeter können Sie sich sparen.

Reicht die Faustformel für ein Angebot?

Nein, sie liefert nur die Größenordnung für das Haus als Ganzes. Für das Angebot wird die Heizlast nach DIN EN 12831 für jeden Raum gerechnet. Die KfW setzt diese Berechnung auch für die Förderung einer Wärmepumpe voraus.

Soll ich lieber eine Nummer größer nehmen, damit es im Winter sicher reicht?

Nein, ein Aufschlag auf Verdacht ist selten nötig. Im Feldtest des Fraunhofer ISE waren viele Anlagen zu groß ausgelegt, und der Heizstab lief bei den Luft-Wasser-Geräten nur mit einem Anteil von 1,3 %, allerdings in einem milden Messjahr. Eine zu große Maschine kostet mehr und schaltet häufiger ein und aus.

Muss ich fürs Warmwasser noch etwas draufrechnen?

Ja, beim Weg über die Wohnfläche rund 0,1 kW je Person, in einem Vierpersonenhaushalt also 0,4 kW. Beim Weg über den Verbrauch entfällt der Aufschlag, wenn das Warmwasser am selben Kessel hängt. Dann passt der Teiler 300 besser als 250.

Zählt ein ungeheizter Keller bei der Wohnfläche mit?

Nein, gerechnet wird nur mit der beheizten Fläche. Ein ausgebauter und beheizter Kellerraum gehört dazu, ein Lagerkeller oder ein kalter Dachboden dagegen nicht, weil dort keine Heizlast anfällt.

Wir haben vor drei Jahren die Fenster gemacht. Stimmt die Verbrauchsrechnung dann noch?

Ja, wenn Sie nur die Abrechnungen seit dem Fenstertausch nehmen. Ältere Jahre enthalten noch den höheren Verbrauch und treiben das Ergebnis nach oben. Dasselbe gilt für eine neue Dämmung oder einen neuen Kessel.

Ich habe gar keine Öl- oder Gasheizung. Kann ich die Größe trotzdem schätzen?

Ja, und zwar über die Wohnfläche und den Zustand des Hauses. Sie multiplizieren die beheizte Fläche mit dem Richtwert in Watt je m² und rechnen das Warmwasser dazu. Die Spanne fällt dabei breiter aus als beim Verbrauchsweg.

Wie viel kW hat denn eine übliche Wärmepumpe im Altbau?

14 kW installierte Leistung maß das Fraunhofer ISE im Mittel in einem älteren Altbau-Feldtest (Bericht 2006 bis 2009). Das ist keine Heizlast und auch keine Empfehlung, denn viele Anlagen in Feldtests waren zu groß. Für Ihr Haus zählt der eigene Verbrauch und danach die Raumberechnung.

Bewertungen

Was Kundinnen und Kunden schreiben

Google: 4,3 von 5 aus 15 Bewertungen. ProvenExpert: 4,40 von 5 aus 22 Bewertungen.

4,3★★★★15 Google-Bewertungen
  • ★★★★★
    Top Arbeit und super Beratung vielen Dank
    WilderWaschi, vor 3 Monaten
  • ★★★★★
    Tolles Team..Schnelle unkomplizierte Hilfe bekommen zum Fairen Preis
    Patrick Weiß, vor 9 Monaten
  • ★★★★★
    Sehr gute Firma, professionell hilfsbereit und Wissen vom Fach
    Firat Karaduman, vor einem Jahr

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