Außerhalb der Wärmenetzgebiete passt in der Regel die Luft-Wasser-Wärmepumpe, in den Plattenbauquartieren führt der Wärmeplan überwiegend das Netz. Dazwischen entscheiden Baujahr, Heizkörper und die alte Heizung.
Innenstadt, Vorstädte und Babelsberg
Hier stehen viele Gebäude von vor 1950, und dieselben Stadtteile fallen unter Denkmalbereichssatzungen. Für die Anlage zählt die Vorlauftemperatur, also die Temperatur des Heizwassers auf dem Weg zu den Heizkörpern, die möglichst ganzjährig unter 55 °C bleiben sollte (Verbraucherzentrale). Der ADAC rät zu dem Test, ob die Räume bei 50 bis 55 °C warm werden.
Werden einzelne Räume dabei nicht warm, rechnet co2online für 55 °C mit Heizkörpern von 180 bis 200 % der Heizlast, im Bad 225 %. Heizlast meint die Wärme, die ein Raum am kältesten Tag braucht, und wir rechnen sie Raum für Raum nach DIN EN 12831. Was das in einem Haus aus dieser Bauzeit bedeutet, klären wir an den vorhandenen Heizkörpern.
Nördliche Stadtteile
Für den Norden nennt der Wärmeplan teils Heizöl, Biomasse und Strom, beim Strom meist schon Wärmepumpen. Wo noch ein Ölkessel läuft, ist eine Frist wichtig. Für eine Wärmepumpe, die eine funktionstüchtige Ölheizung ersetzt, zahlt die KfW selbst nutzenden Eigentümern zu den 30 % Grundförderung 16 Prozentpunkte Klimageschwindigkeits-Bonus, wenn der Antrag bis 31.01.2027 eingeht (Stand 05.11.2026).
Bei angenommenen Kosten von 35.000 € und der Grenze von 28.000 € ergibt das im Beispiel 46 % oder 12.880 €. Den Antrag stellen Sie selbst, und wir liefern dafür die Bestätigung zum Antrag (BzA). Die übrigen Stufen stehen bei der KfW-Förderung für Wärmepumpen.
Stern, Drewitz, Schlaatz, Waldstadt und Bornstedter Feld
Diese Gebiete führt der Wärmeplan überwiegend als Wärmenetz, und in Stern, Drewitz, Schlaatz und Waldstadt II steht Plattenbau. Ob eine eigene Wärmepumpe hier infrage kommt, hängt davon ab, was die Fernwärmesatzung für die Adresse regelt und ob am Haus Platz für die Außengeräte ist. Deshalb steht bei diesen Häusern die Frage nach der Satzung am Anfang.