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Stromverbrauch einer Wärmepumpe: Tabelle nach Wärmebedarf und Wohnfläche

Den Stromverbrauch einer Wärmepumpe in Berlin rechnen Sie aus Ihrer Heizabrechnung und der Jahresarbeitszahl. Der ADAC nennt 27 bis 42 kWh je m² Wohnfläche im Jahr.

4,3 von 5 Sternen bei Google

Was kostet die Wärme im Jahr?

Verbrauch und Preis stehen auf Ihrer letzten Abrechnung. Verglichen werden die Energiekosten eines Jahres, ohne Wartung und Anschaffung.

Die Tabelle mit denselben Werten steht weiter unten auf dieser Seite. Lieber gleich sprechen? 030 2192 8018

Eine Wärmepumpe verbraucht im Jahr so viel Strom, wie die Wärme des Hauses geteilt durch die Jahresarbeitszahl ergibt, also durch das Verhältnis von Wärme zu Strom über ein Jahr. Als Anhalt nennt der ADAC 27 bis 42 kWh Strom je m² Wohnfläche. Ein Haus, das bisher 20.000 kWh Gas braucht, kommt bei einer Jahresarbeitszahl von 3,4 rechnerisch auf rund 5.290 kWh Strom und rund 1.540 € im Jahr.

Der Rechner vergleicht die Energiekosten eines Jahres aus Ihrem Verbrauch und Ihrem Preis, Wartung und Anschaffung rechnet er nicht mit. Vorbelegt ist er mit den folgenden Werten, und mit denselben Werten sind die Tabellen gerechnet.

Bezugsgröße Wert Herkunft
Gas, Einfamilienhaus mit 20.000 kWh 13,83 ct je kWh BDEW, Stand 01.10.2026
Heizstrom, getrennte Messung, 6.000 kWh, Grundpreis anteilig 29,0 ct je kWh BDEW, Stand 01.10.2026
Heizöl bei 3.000 l rund 169 € je 100 l Händlerangabe vom 16.10.2026, kein amtlicher Wert
Heizöl in Wärme 1 l rund 10 kWh Rechenregel der Verbraucherzentrale
Kessel 90 % des Brennstoffs werden Wärme Annahme
Jahresarbeitszahl 2,6 unteres Ende Luft-Wasser im Feldtest Fraunhofer ISE, WP-QS
Jahresarbeitszahl 3,0 Mindestwert bei der Förderung einer Wärmepumpe Richtlinie BEG EM
Jahresarbeitszahl 3,4 Mittel Luft-Wasser im Feldtest Fraunhofer ISE, WP-QS
Jahresarbeitszahl 4,3 Mittel Erdsonde im Feldtest Fraunhofer ISE, WP-QS

Wie viel Strom braucht die Wärmepumpe je nach Wärmebedarf?

Bei 18.000 kWh Wärme im Jahr sind es rechnerisch zwischen rund 4.190 und 6.920 kWh Strom, je nach Jahresarbeitszahl. Die Wärme leiten Sie aus dem Gasverbrauch ab, indem Sie ihn mit 0,9 malnehmen, weil der Kessel laut Annahme 90 % in Wärme umsetzt.

Gas heute Wärme im Jahr Strom bei 2,6 Strom bei 3,0 Strom bei 3,4 Strom bei 4,3
10.000 kWh 9.000 kWh 3.460 kWh 3.000 kWh 2.650 kWh 2.090 kWh
15.000 kWh 13.500 kWh 5.190 kWh 4.500 kWh 3.970 kWh 3.140 kWh
20.000 kWh 18.000 kWh 6.920 kWh 6.000 kWh 5.290 kWh 4.190 kWh
25.000 kWh 22.500 kWh 8.650 kWh 7.500 kWh 6.620 kWh 5.230 kWh
30.000 kWh 27.000 kWh 10.380 kWh 9.000 kWh 7.940 kWh 6.280 kWh

Die Tabelle ist eine eigene Rechnung, auf 10 kWh gerundet, während der Rechner Wärme und Strom auf 100 kWh rundet. Die Zeile für 20.000 kWh gilt auch für 2.000 Liter Heizöl, denn 1 Liter ergibt rund 10 kWh. Zwischen den Jahresarbeitszahlen 3,0 und 3,4 liegen bei 18.000 kWh Wärme rechnerisch rund 710 kWh Strom, und deshalb lohnt es sich, vor dem Einbau über Heizkörper und Vorlauf zu sprechen.

Warmes Wohnzimmer im Winter mit Blick in den verschneiten Garten

Wie viel Strom je Quadratmeter ist normal?

Der ADAC nennt 27 bis 42 kWh Strom je m² Wohnfläche im Jahr. Das reicht für einen ersten Überblick, genauer rechnet, wer vom eigenen Verbrauch ausgeht.

Wohnfläche Strom im Jahr, rechnerisch
100 m² 2.700 bis 4.200 kWh
130 m² 3.510 bis 5.460 kWh
160 m² 4.320 bis 6.720 kWh
200 m² 5.400 bis 8.400 kWh

Wie weit der Einzelfall davon abweichen kann, belegt co2online für ein Haus mit 130 m². Dort stehen rund 1.200 kWh im Effizienzhaus 40 und 7.500 kWh und mehr im Altbau. Das Rechenbeispiel des ADAC für einen Altbau liegt dazwischen, mit 18.000 kWh Wärme, 140 m², Jahresarbeitszahl 3,4 und rund 5.300 kWh Strom, das sind rechnerisch rund 38 kWh je m². Unsere 5.290 kWh aus derselben Rechnung unterscheiden sich davon nur durch die Rundung.

So rechnen Sie Ihren Verbrauch selbst aus

Sie nehmen den Jahresverbrauch von der letzten Abrechnung, rechnen ihn in Wärme um und teilen durch die Jahresarbeitszahl. Genauer wird das Ergebnis mit dem Mittel aus zwei oder drei Abrechnungen, weil ein einzelner Winter vom Durchschnitt abweichen kann.

  • Gas. Verbrauch in kWh mal 0,9, geteilt durch die Jahresarbeitszahl, bei 20.000 kWh und 3,4 also rund 5.290 kWh Strom.
  • Öl. Verbrauch in Litern mal 10 mal 0,9, geteilt durch die Jahresarbeitszahl, bei 2.000 Litern und 3,4 ebenfalls rund 5.290 kWh Strom.
  • Warmwasser. Erwärmt der Kessel heute auch das Trinkwasser, steckt dieser Anteil bereits im Verbrauch, und Sie rechnen nichts dazu.

Weniger genau wird die Rechnung, wenn Sie nach dem Tausch anders heizen als vorher, etwa weil bisher kalte Räume warm werden. Der Kesselwert von 90 % bleibt außerdem eine Annahme, ein alter Kessel kann darunter liegen, und dann braucht das Haus weniger Wärme, als die Rechnung ansetzt.

Beispiel: Gasheizung gegen Wärmepumpe

Bei 20.000 kWh Gas kostet die Wärme im Beispiel rund 2.770 €, mit einer Wärmepumpe und Jahresarbeitszahl 3,4 rund 1.540 €. Das sind rechnerisch rund 1.230 € weniger im Jahr.

Beispiel. Angenommen sind ein Haus mit 20.000 kWh Gas im Jahr, ein Kessel, der daraus 18.000 kWh Wärme macht, Gas zu 13,83 ct und Heizstrom zu 29,0 ct je kWh. Gesonderte Grundpreise, Wartung und Anschaffung bleiben außen vor. Wie stark die Jahresarbeitszahl wirkt, steht in der Tabelle.

Jahresarbeitszahl Strom im Jahr Stromkosten bei 29,0 ct Unterschied zu Gas (rund 2.770 €)
2,6 rund 6.920 kWh rund 2.010 € rund 760 € weniger
3,0 6.000 kWh rund 1.740 € rund 1.030 € weniger
3,4 rund 5.290 kWh rund 1.540 € rund 1.230 € weniger
4,3 rund 4.190 kWh rund 1.210 € rund 1.550 € weniger

Die Beträge sind auf 10 € gerundet und der Unterschied aus den ungerundeten Werten gerechnet, so wie im Rechner. Mit Öl fällt der Abstand größer aus, denn 2.000 Liter zu rund 169 € je 100 Liter kosten 3.380 €. Bei Jahresarbeitszahl 3,4 liegt die Wärmepumpe dann rechnerisch rund 1.840 € darunter. Ob sich das am Ende auch mit Anschaffung und Zuschuss rechnet, steht im Beispiel unter lohnt sich eine Wärmepumpe.

Was kostet eine Kilowattstunde Wärme?

Bei Heizstrom zu 29,0 ct und Jahresarbeitszahl 3,4 kostet die Kilowattstunde Wärme rechnerisch rund 8,5 ct, mit Gas rund 15,4 ct. Der Strompreis steht immer mit seinem Bezug da, weil dieselbe Kilowattstunde je nach Tarif und Vertragsalter sehr verschieden kostet.

Energie und Preis Bezug Kosten je kWh Wärme
Gas, 13,83 ct BDEW, 01.10.2026, Kessel 90 % als Annahme rund 15,4 ct
Heizöl, rund 169 € je 100 l Händlerangabe vom 16.10.2026, Kessel 90 % als Annahme rund 18,8 ct
Wärmepumpe, 24 ct Tarif mit Modul 2, Marktschnitt VZ NRW, 20.02.2026, ohne Grundpreis 7,1 ct
Wärmepumpe, 29,0 ct Heizstrom, BDEW, 01.10.2026, Grundpreis anteilig rund 8,5 ct
Wärmepumpe, 32 ct Haushaltsstrom Neukunden, Verivox über BWP, 15.10.2026, ohne Grundpreis 9,4 ct
Wärmepumpe, 37,3 ct Haushaltsstrom Durchschnitt, BDEW, 10/2026 rund 11,0 ct

Alle Werte der Wärmepumpe gelten für eine Jahresarbeitszahl von 3,4, dann entfallen auf jede Kilowattstunde Wärme 0,29 kWh Strom. Bei 4,3 sind es 0,23 kWh. Welcher dieser Preise für Sie gilt, hängt am Tarif und am Modul beim Netzentgelt, und das rechnen wir für Berlin unter Wärmepumpenstrom bei Stromnetz Berlin durch.

Was kostet es bei Ihnen?

Die Zahlen oben sind Richtwerte. Was es bei Ihnen kostet, sagen wir Ihnen nach einem kurzen Gespräch.

Passen die Werte zum Heizspiegel?

In der Größenordnung ja, auch wenn unser Beispiel darüber liegt. Der Heizspiegel 2026 nennt für ein Einfamilienhaus mit 130 m² und Wärmepumpe 1.260 € für 2025 und 1.300 € als Prognose für 2026. Für eine Wohnung mit 70 m² stehen dort 715 und 735 €.

Das Beispielhaus dürfte mehr Wärme brauchen als der Heizspiegel-Fall, denn mit Gas kommen dort 1.930 € zusammen und bei uns rund 2.770 €. Der ADAC gibt die Betriebskosten insgesamt mit 750 bis 1.600 € im Jahr an, und in diesem Rahmen liegen beide Rechnungen. Der Heizspiegel ist ein bundesweiter Wert, ein eigener Berliner Heizspiegel ist nicht belegt.

Was treibt den Verbrauch nach oben oder unten?

Neben dem Wärmebedarf entscheidet die Jahresarbeitszahl, und die hängt an Vorlauftemperatur, Auslegung und Wärmequelle. Das Baujahr gehört laut Feldtest nicht dazu.

  • Vorlauftemperatur. Als effizient nennen die Verbraucherzentrale 30 bis 50 °C und der ADAC 35 bis 55 °C, wie Sie das prüfen, steht bei der Vorlauftemperatur der Wärmepumpe.
  • Auslegung. Im Feldtest waren viele Anlagen zu groß ausgelegt, deshalb rechnen wir die Heizlast Raum für Raum, bevor wir ein Gerät vorschlagen.
  • Wärmequelle. Luft-Wasser-Anlagen lagen im Feldtest zwischen 2,6 und 4,9, Erdsonden zwischen 3,6 und 5,4; was hinter diesen Werten steckt, erklärt die Seite zur Jahresarbeitszahl.
  • Heizstab. Er fiel im Feldtest kaum ins Gewicht, sein Anteil lag bei Luft-Wasser-Anlagen bei 1,3 %, und das in einem milden Messjahr.

Spielt das Berliner Wetter eine Rolle?

Ja, aber es verschiebt den Verbrauch nur um wenige Prozent. Das zeigen die Heizgradtage, ein Maß dafür, wie kalt und wie lang die Heizzeit eines Jahres war.

Station Heizgradtage 2025 Mittel 2015 bis 2024
Tempelhof 3.137,6 3.105,1
BER 3.275,3 3.212,2
Buch 3.335,5 3.265,5
Potsdam 3.287,5 3.259,9

Die Werte stammen vom Deutschen Wetterdienst nach VDI 3807 in eigener Auswertung. In Buch lagen die Heizgradtage 2025 rechnerisch rund 6 % über Tempelhof. Ihre Abrechnung enthält diesen Unterschied schon, weil sie Ihren eigenen Standort und Ihre eigenen Winter abbildet.

Wie sehen Sie später den echten Verbrauch?

An der Anlage selbst, denn für die Förderung muss eine Wärmepumpe Strom und Wärme messen und die Effizienz anzeigen. So sehen Sie nach dem ersten Jahr, welche Jahresarbeitszahl Ihr Haus wirklich erreicht.

Vor dem Einbau prüfen wir die Vorlauftemperatur und wählen den Aufstellort, und bei der Luft-Wasser-Wärmepumpe in Berlin beschreiben wir den Ablauf genauer. Für eine Einschätzung Ihres Hauses brauchen wir die Verbrauchswerte der letzten Jahre, die Wohnfläche und das Baujahr, Fotos von Heizung und Heizkörpern helfen ebenfalls. Rufen Sie an unter 030 2192 8018, schreiben Sie an kontakt@waermepumpe-in-berlin.de oder nutzen Sie das Formular, der erste Termin kostet nichts.

Häufige Fragen

Wie viel Strom braucht eine Wärmepumpe in einem Haus mit 130 m²?

3.510 bis 5.460 kWh im Jahr ergeben sich rechnerisch aus dem ADAC-Anhalt. co2online nennt für dieselbe Fläche eine breitere Spanne, von rund 1.200 kWh im Effizienzhaus 40 bis 7.500 kWh und mehr im Altbau. Genauer wird es mit Ihrem Verbrauch von der Abrechnung.

Was kostet mich eine Kilowattstunde Wärme aus der Wärmepumpe?

8,5 Cent sind es rechnerisch bei einer Jahresarbeitszahl von 3,4 und 29,0 Cent Heizstrom. Gas zu 13,83 Cent kommt mit einem Kessel, der 90 % in Wärme umsetzt, auf rund 15,4 Cent. Der Kesselwert ist dabei eine Annahme.

Läuft im Winter ständig der Heizstab mit?

Nein, im Feldtest WP-QS lag sein Anteil bei Luft-Wasser-Anlagen bei 1,3 %, bei Erdsonden nahe 0 %. Das Messjahr war allerdings mild. Im älteren Feldtest WPsmart waren es bei Luft-Wasser-Anlagen 1,9 %.

Verbraucht ein altes Haus automatisch mehr Strom?

Nein, das Fraunhofer ISE fand im Feldtest keinen Zusammenhang zwischen Baujahr und Effizienz der Anlage. Ein Altbau braucht mehr Strom, wenn er mehr Wärme braucht. Deshalb zählt der gemessene Verbrauch mehr als das Baujahr.

Kommt das Warmwasser noch obendrauf?

Nein, wenn Ihr Kessel das Wasser heute mit erwärmt, steckt der Anteil schon in der Abrechnung und damit in der Rechnung. Läuft dagegen eine eigene Warmwasser-Wärmepumpe, nennt der ADAC für 4 Personen 700 bis 1.000 kWh im Jahr.

Wie viel weniger Strom braucht eine Erdsonde gegenüber einem Luftgerät?

1.100 kWh im Jahr sind es rechnerisch bei 18.000 kWh Wärme, wenn man die Feldtest-Mittel 4,3 und 3,4 ansetzt. Das entspricht rund 4.190 statt 5.290 kWh Strom. Ob auf Ihrem Grundstück gebohrt werden darf, ist vorher zu klären.

Kann ich den Stromverbrauch nach dem Einbau ablesen?

Ja, eine geförderte Wärmepumpe muss Strom und Wärme messen und die Effizienz anzeigen. Damit sehen Sie nach dem ersten Jahr Ihre eigene Jahresarbeitszahl. Vergleichen Sie den Wert erst über eine ganze Heizperiode.

Welchen Strompreis soll ich für die Rechnung nehmen?

29,0 Cent je kWh ist der Heizstrompreis des BDEW vom 01.10.2026 bei getrennter Messung, und damit ist der Rechner vorbelegt. Neukunden im Haushaltsstrom zahlten laut BWP-Monitor zuletzt 32 Cent. Am genauesten ist der Preis aus Ihrem eigenen Tarif.

Stimmt die Rechnung auch, wenn ich heute mit Öl heize?

Ja, 1 Liter Heizöl ergibt rund 10 kWh, und mit der Annahme von 90 % im Kessel bleiben 9 kWh Wärme. Aus 2.000 Litern werden so 18.000 kWh Wärme, genauso viel wie aus 20.000 kWh Gas.

Rechnet der Heizspiegel mit denselben Zahlen?

Nein, der Heizspiegel 2026 nennt für ein Haus mit 130 m² bundesweit rund 1.300 € als Prognose für 2026, ohne Ihren Verbrauch zu kennen. Die Rechnung vom eigenen Verbrauch kommt deshalb zu anderen Beträgen. Für die Entscheidung taugt Ihr eigener Wert besser.

Bewertungen

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    WilderWaschi, vor 3 Monaten
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