Die meisten Einfamilienhäuser von Tempelhof-Schöneberg stehen in Lichtenrade, und dort ist eine Erdsonde grundsätzlich erlaubnisfähig, weil der Bezirk keinen Anteil am Wasserschutzgebiet hat. Lichtenrade Süd zählt 3.727 und Lichtenrade Nord 3.522 Einfamilienhäuser, rechnerisch also rund 7.250 (Zensus 2022), das sind 73 % und 74 % der Gebäude dort. Viele davon kommen für einen Umstieg infrage, denn in Lichtenrade Nord heizen 41 % und in Lichtenrade Süd 37 % der Gebäude mit Öl.
Auf 100 % der Baublockfläche gilt die Sonde im Bezirk als grundsätzlich erlaubnisfähig, in ganz Berlin sind es 71,4 % (eigene Auswertung der Geodaten des Landes Berlin). Das betrifft vor allem Eigentümer in Lichtenrade, Mariendorf und Marienfelde. Im Norden, in Schöneberg und Neu-Tempelhof, geht es häufiger um Milieuschutz und Erhaltungsrecht.
